Erfolgreiches Tagen in Freiburg

Am 9. und 10. November trafen sich die Vereinsmitglieder zur Mitgliederversammlung und Jahrestagung im Historischen Kaufhaus von Freiburg im Breisgau. Beide Veranstaltungen verliefen sehr erfreulich und zeigten einmal mehr, wie aktiv sich das Vereinsleben gestaltet und wie entspannt das Miteinander verläuft.

Hier die Charts einzelner Vorträge:

Michael Hörrmann: Die Bedeutung von Bürgerschaftlichem Engagement für Besuchermonumente

Marion Deiß: Ehrenamt in Baden-Württemberg

Martin Hofman: Ein Erfahrungsbericht über die Arbeit mit Ehrenamtlichen

Elke Koch: Über den Einsatz von Freiwilligen am Beispiel des Landesarchivs Baden-Württemberg

René W. Chr. Dessing: Der Einsatz von Ehrenamtlichen in Hollands Schlössern und Herrenhäusern – Eine Bilanz

Eva Grädel: Freiwilligenarbeit auf den Schlössern des Museums Aargau

Jacqueline Maltzahn: Ich bin dabei! – Kreative Potenziale und
Möglichkeiten im Ehrenamt

Franziska Götz: Ehrenamt im Museum – Einsatzbereiche, Koordination, Vorteile und Probleme. Ergebnisse einer Umfrage im Rahmen einer Masterarbeit am Institut für Kulturmanagement, 2015, PH Ludwigsburg

Ralf Krepper: „Haftung und Versicherungsschutz im Ehrenamt“

Ein Interview der „Badische Zeitung“ mit dem Vereinsvorsitzenden Michael Hörrmann und die Bilanz-PM finden sich hier:

Badische Zeitung 12-11-2016

Bilanz-Pressemeldung Mitgliederversammlung und Jahrestagung 2016

Pressemeldung Jahrestagung 2016

Am 9. November 2016 hält der Verein im Historischen Kaufhaus von Freiburg i.Br. seine jährliche Mitgliederversammlung ab und am 10. November seine Jahrestagung zum Thema „Die Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement für Besuchermonumente“. Hier können Sie sich die Pressemeldung und, falls nicht schon aufgrund des früheren Beitrags geschehen, den Tagungsflyer herunterladen:

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Flyer zur Jahrestagung 2016

Bürgerschaftliches Engagement unterm Schlossturm

Bei Museen und in der Denkmalpflege spielt bürgerschaftliches Engagement eine wichtige Rolle. Seltsamerweise ist im besucherstärksten Segment des kulturellen Erbes, in Schlössern, Burgen, Klöstern und historischen Gärten, der Einsatz von ehrenamtlichen Mitarbeitern eher wenig verbreitet. Dabei zeigen uns die Beispiele aus anderen Bundesländern und dem benachbarten Ausland, wie erfolgreich das hohe Interesse am baukulturellen Erbe in ehrenamtliches Engagement überführt werden kann.

Über die unterschiedlichen Aspekte bürgerschaftlichen Engagements im kulturellen Erbe will die diesjährige Fachtagung des Vereins „Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg e.V.“ am 10. November im Historischen Kaufhaus von Freiburg informieren. Getreu dem Grundsatz „Aus der Praxis für die Praxis“ werden kompetente Referentinnen und Referenten realistische, umsetzbare Hilfestellungen für die konkreten Herausforderungen der täglichen Arbeit zur Verfügung stellen. Die Tagung wendet sich im Besonderen an die Besitzer und Betreiber von Schlössern, Burgen, Gärten, Museen und sonstigen Institutionen, die im Erhalt und der Vermittlung unseres kulturellen Erbes engagiert sind.

Flyer zur Jahrestagung 2016

Anmeldung zur Jahrestagung 2016

Europäischer Kongress zu historischen Gebäuden

Am 20./21. Oktober findet in der geschichtsträchtigen Wiener Hofburg der „5. Europäische Kongress über die Nutzung, Bewirtschaftung und Erhaltung historisch bedeutender Gebäude“ statt, zu dem die Vereismitglieder herzlich eingeladen sind. Hier finden Sie das Programm: Programm 20./21. Oktober 2016. Nähere Informationen gibt es auch auf der Seite der Burghauptmannschaft Österreich.

 

Barrierearmes Kulturdenkmal

Seit Mitte 2015 erarbeitete eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe unter Federführung des baden-württembergischen Landesamtes für Denkmalpflege einen Planungsleitfaden für Behörden, Planer, Denkmaleigentümer und Verbände zum Thema „Barrierearmes Kulturdenkmal“. Im Rahmen einer eintägigen Fachtagung wird dieser am 24. Oktober 2016 in Stuttgart der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt und übergeben.

Den Tagungsflyer finden Sie hier: Flyer barrierearmes Kulturdenkmal

 

Ehrenamt in Museen und historischen Monumenten auf Schloss Branitz

Noch bevor sich der Verein „Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg“ am 10. November 2016 in Freiburg der Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements in Besuchermonumenten widmet, findet auf Schloss Branitz bei Cottbus eine Tagung zum Ehrenamt in Museen und historischen Monumenten statt. Die Tagung der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz in Kooperation mit dem Verein Schlösser und Gärten in Deutschland erfolgt in Abstimmung mit unserem Verein , beide ergänzen sich inhaltlich und geografisch.

Flyer zur Tagung: Ankündigung_der Tagung zum Ehrenamt, Schloss Branitz

Schlösser sind für alle da

Pressemeldung

Der Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg e.V.“ wächst und verändert sich.
Am 11. und 12. November 2015 tagte der Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ auf Schloss Kapfenburg. Sowohl zur Mitgliederversammlung als auch zur Jahrestagung reisten Gäste aus ganz Baden-Württemberg an, um sich auszutauschen. In Zukunft wird im Vorstand das Taubertal stark vertreten sein.
Wenn die Mitglieder des Vereins „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg e.V.“ mitten im Spätherbst ihre eigenen Gemäuer verlassen, um sich zu Mitgliederversammlung und Jahrestagung zu treffen, haben sie es nicht schwer, ein reizvolles Ziel zu finden, können sie doch unter fast 90 vom Verein vertretenen Besuchermonumenten wählen. In diesem Jahr war die Entscheidung für Schloss Kapfenburg gefallen, und so reisten am 11. und 12. November nicht wenige Schlossverwalter und Burgenbesitzer zum Teil quer durchs Land, um sich hoch über Lauchheim in der ehemaligen Deutschordensfeste zu treffen.

Schlösser-Verein im Aufwind
Wie erfolgreich der Verein agiert, konnte bei der Mitgliederversammlung der ehrenamtlich tätige Vorsitzende Michael Hörrmann, der hauptamtlich die Staatlichen Schlösser und Gärten leitet, eindrucksvoll demonstrieren. Im engen Schulterschluss mit den Staatlichen Schlössern und Gärten bündelt der Verein die in Kommunal- oder Stiftungseigentum befindlichen Besuchermonumente und schmiedet Allianzen bis in die Bundespolitik hinein, vor allem aber mit den regionalen und lokalen Touristikern. Wie schon in den Jahren zuvor konnten auch 2015 neue Mitglieder gewonnen werden, darunter die Hofkammer des Hauses Württemberg mit dem Ludwigsburger Schloss Monrepos und die Freiburger Touristik mit reizvollen Besuchermonumenten wie dem Historischen Kaufhaus und Schloss Bürgeln. Mehrere Publikationen, darunter der Reiseführer „Residenzschlösser in Baden-Württemberg“, eine Kooperation mit der Landesgartenschau 2016 in Öhringen und vor allem der Schlosserlebnistag, der im kommenden Jahr unter dem Motto „Schlossspitzen“ stehen wird, sind Erfolge, auf die der engagierte Verein bei seiner Sitzung mit Stolz blickte.
Wechsel im Vorstand
Bei den Neuwahlen zum Vorstand wurden Michael Hörrmann und Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg, Chef auf Schloss Langenburg, wiedergewählt, ebenso die Beisitzer Dr. Robert Determann (Ettlingen), Anja Hoppe (Burg Hohenzollern) und Wolfgang Schröck-Schmidt (Schwetzingen). Als Kassenprüfer wurden Jacqueline Maltzahn-Redling (Schloss Neuenburg) und Michael Nomidis-Walter (Burg Katzenstein) bestätigt.
Bei aller Kontinuität waren im Vorstand aber auch Neuerungen zu verzeichnen. Wolfgang Heinecker (Heidenheim) und Ulrich Krüger (Ludwigsburg) streben im Ruhestand einen etwas ruhigeren Alltag an und gaben ihre Ämter ab. Die Vereinsmitglieder wählten stattdessen Dr. Matthias Wagner (Kloster Bronnbach) zum Kassenwart und Goswin von Mallinckrodt (Burg Gamburg) zum Schriftführer. Mit ihnen hat nicht nur der Verein zwei engagierte neue Vorstandsmitglieder, sondern die Touristik im Taubertal eine starke Stimme erhalten.
Der neue Vorstand wird in seiner zweijährigen Amtsperiode nicht wenig zu tun haben, denn in dem noch so jungen Verein stehen nach wie vor alle Zeichen auf weiteres Wachstum und kreative Umsetzung zahlreicher Ideen.
Schloss für ALLE
Bei der am nächsten Tag durchgeführten Jahrestagung wurde die Frage erörtert, ob Schlösser und Burgen für behinderte Menschen barrierefrei zugänglich gemacht werden können oder ob dem der Denkmalschutz entgegensteht. Da es nicht zuletzt durch die demographische Entwicklung immer mehr Menschen mit Handicap gibt und auch diese Ausflüge zu den begehrten Zielen Baden-Württembergs machen möchten, packte der Verein damit ein ausgesprochen aktuelles Thema an.
Das Resultat der Tagung fasste Michael Hörrmann zusammen: „Der Verein „Schlösser Burgen Gärten“ habe es sich um Ziel gesetzt, in dem seit Juni 2015 bestehenden Landesbehindertenbeirat mitzuwirken und schnell Strategien zu entwickeln, um den Spagat zwischen Denkmalschutz und Barrierefreiheit zu bewältigen. Menschen mit Handicap – und darunter seien nicht nur Mobilitätsprobleme, sondern etwa auch Gehör- und Seheinschränkungen zu verstehen – müssten unbedingt die Möglichkeit erhalten, Schlösser, Burgen und Klöster zu besichtigen und frühzeitig in die Planungen einbezogen werden.
Am Ende verließen die Teilnehmer Schloss Kapfenburg in dem Wissen, dass es auch in Zukunft noch viel für den Verein und seine Mitglieder zu tun gibt, alle zusammen aber auf einem sehr guten Weg sind, um die privaten und staatlichen Besuchermonumente ins richtige touristische Licht zu setzen.

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Barrierefreiheit und Denkmalschutz im Zielkonflikt?

Am 12. November 2015 findet auf Schloss Kapfenburg die Jahrestagung des Vereins statt. Dieses Mal widmet sie sich der Frage, wie man behinderten und älteren Menschen mit Handicap den barrierefreien Zugang in den alten Burg- und Schlossgemäuern ermöglichen kann, auch wenn deren bauliche Gegebenheiten einen solchen Zugang nicht einfach machen.

Den Flyer mit Informationen und Anmeldeformular finden Sie hier: Flyer Kapfenburg

Schlosskultur trifft auf Bierkultur

Der „Verein Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ tagte in Bad Schussenried

Am 3. November 2015 lud der Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ zu seiner diesjährigen Regionalkonferenz Bodensee/Oberschwaben nach Kloster Schussenried ein. Im Mittelpunkt standen das Thema „Wein, Bier und Kultur“ und die Überlegung, wie der zweite gemeinsame Gastgebertag der Schlösser, Burgen, Klöster und Gärten am Bodensee und in Oberschwaben aussehen könnte.
Bier wurde gerne in Klöstern gebraut, getrunken wurde es auch in Burgen und Schlössern. Heute sind es die Besucher eben dieser Monumente, die nach der Besichtigung gerne einkehren, ein kühles Bier aus der Region oder auch einen guten Wein trinken oder bei einer Verkostung den Geheimnissen der Brautradition und des Weinkellers nachspüren. Was liegt also näher, als alle Beteiligten zusammenzubringen, die Kompetenzen der Betreiber historischer Besuchermonumente und der rund um das Bier und den Wein Tätigen zu bündeln, gemeinsame Angebote zu entwickeln und sie miteinander zu vermarkten?
In anderen Urlaubsgebieten Baden-Württembergs startete bereits erfolgreich eine Zusammenarbeit der für Besucher offenen Schlösser, Burgen, Klöster und Gärten mit dem von der Tourismusmarketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) entwickelten Programm „Wein, Bier und Kultur“. Bei der am 3. November abgehaltenen Konferenz wurde dieses Projekt auch in der Region Bodensee/Oberschwaben vorgestellt. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden des einladenden Schlösser-Vereins, Michael Hörrmann, und einer allgemeinen Vorstellungsrunde aller Teilnehmer, berichtete der Vereinsvorsitzende von den beachtlichen Aktivitäten des erst 2011 gegründeten Vereins, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, private und staatliche Besuchermonumente des Landes gemeinsam zu vermarkten.
Eleonora Steenken, die bei der TMBW als Themenmanagerin Genuss & Kultur tätig ist, erläuterte in ihrem Impulsreferat die „touristischen Chancen von Wein, Bier & Kultur“. Dabei rückte sie die Rolle von Schlössern, Burgen und Klöstern in den Mittelpunkt. Dass es sich bei Kooperationen zwischen diesen Besucherattraktionen und den Produzenten und Vermarktern von Bier und Wein im wahrsten Sinn des Wortes um fruchtbare Partnerschaften handeln kann, wurde aus ihren Darlegungen und auch der anschließenden Diskussion mit den Teilnehmern schnell deutlich.
Im zweiten Teil der Veranstaltung stand der Gastgebertag, zu dem im April 2016 auf Schloss Meersburg eingeladen werden soll, auf dem Programm. Eine erste solche Veranstaltung fand im März 2015 im Anschluss an die Prospektbörse in Ochsenhausen statt und war derart erfolgreich, dass statt der erwarteten 20 Teilnehmer mehr als 70 Gäste der Einladung zu Kaffee und Kuchen gefolgt waren. Nun soll in Meersburg an diesen Erfolg angeknüpft werden, und der Verein ist zuversichtlich, damit weiterhin auf großes Interesse zu stoßen.
Zum Abschluss der Tagung berichtete Daniela Leipelt von der Oberschwaben Tourismus GmbH über „50 Jahre Barockstraße“, auch das ein Erfolgsmodell, das dem Besucher Schlösser und Klöster in ihrer ganzen Vielfalt und Attraktivität erschließt. Hier wurde einmal mehr deutlich, dass diese Monumente zu den besonderen Anziehungspunkten des Landes gehören und es sinnvoll ist, das vorhandene Potenzial durch Veranstaltungen wie die Regionalkonferenz des Vereins „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ noch stärker zu entwickeln.

„Zwischen kulturellem Erbe und Genuss. Schloss und Wein als ideale Tourismuspartner“

Regionalkonferenz Zentralwürttemberg am 9. Juni auf Schloss Monrepos

Wandern, besichtigen, einkehren – so lauten die klassischen touristischen Vorlieben. Zu den bevorzugten Wanderungen gehören die durch Weinberge, zu den beliebtesten Besichtigungszielen die traditionsreichen Schlösser und Burgen, und bei der Einkehr wird am liebsten ein Glas Wein getrunken oder bei einer Verkostung den Geheimnissen des Weinkellers nachgespürt. Schloss und Wein sind ideale Tourismuspartner, was liegt also näher, als die beiden zusammenzubringen, die Kompetenzen der Betreiber historischer Besuchermonumente und der rund um den Wein Tätigen zu bündeln, gemeinsame Angebote zu entwickeln und sie miteinander zu vermarkten? Gerade die Region Stuttgart bietet in dieser Hinsicht besonderes Potenzial, weswegen wir unsere diesjährige Regionalkonferenz in Zentralwürttemberg dem Thema „Zwischen kulturellem Erbe und Genuss. Schloss und Wein als ideale Tourismuspartner“ widmen.

Wir freuen uns sehr, bei dieser Gelegenheit unser neues Vereinsmitglied, die Hofkammer des Hauses Württemberg, zu begrüßen, die uns großzügig in ihre Räume einlädt und mit Getränken, Weinprobe und kleinem Imbiss bewirtet.

Einladung Regionaltreffen Zentralwürttemberg_2015

Anmeldung Regionaltreffen Zentralwürttemberg_09-06-15