Barrierearmes Kulturdenkmal

Seit Mitte 2015 erarbeitete eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe unter Federführung des baden-württembergischen Landesamtes für Denkmalpflege einen Planungsleitfaden für Behörden, Planer, Denkmaleigentümer und Verbände zum Thema „Barrierearmes Kulturdenkmal“. Im Rahmen einer eintägigen Fachtagung wird dieser am 24. Oktober 2016 in Stuttgart der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt und übergeben.

Den Tagungsflyer finden Sie hier: Flyer barrierearmes Kulturdenkmal

 

Mitglieder in Magazinen beleuchtet

Sowohl im „Regio-Magazin“ als auch in „Schönes Schwaben“ fanden im vergangenen und im laufenden Jahr nicht nur Berichte über den Schlosserlebnistag, sondern auch über verschiedene Vereinsmitglieder Platz.

  • Blühendes Mittelalter. Die Gamburg im Taubertal ist ein echtes Juwel. In: Schönes Schwaben (Juni 2016); PDF zur Gamburg und zum Schlosserlebnistag 2016.
  • Wo Herzen erkalten und die Phantasie blüht. Schloss Neuenbürg im nördlichen Schwarzwald. In: REGIO Magazin (November 2015).
  • Vorsicht zerbrechlich – das Porzellanschlosss Favorite in Rastatt. In REGIO Magazin (März 2016).

Ehrenamt in Museen und historischen Monumenten auf Schloss Branitz

Noch bevor sich der Verein „Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg“ am 10. November 2016 in Freiburg der Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements in Besuchermonumenten widmet, findet auf Schloss Branitz bei Cottbus eine Tagung zum Ehrenamt in Museen und historischen Monumenten statt. Die Tagung der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz in Kooperation mit dem Verein Schlösser und Gärten in Deutschland erfolgt in Abstimmung mit unserem Verein , beide ergänzen sich inhaltlich und geografisch.

Flyer zur Tagung: Ankündigung_der Tagung zum Ehrenamt, Schloss Branitz

Das Netzwerk findet Beachtung

Nicht nur einzelne Besuchermonumente oder der Schlosserlebnistag finden zunehmend Beachtung bei den Medien, auch der Zusammenschluss der herrschaftlichen Sehenswürdigkeiten im Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ selbst interessiert zunehmend. So widmeten sich jetzt im Süden und im Norden des Landes zwei Artikel dem Netzwerk. Für beide war das Erscheinen der Reiseführer „Traumgärten am Oberrhein“ und „Traumgärten im Südwesten“ der sichtbare Ausdruck der erfolgreichen Arbeit des Zusammenschlusses privater und staatlicher Schlösser, Burgen und Gärten.

TOP Magazin Heilbronn

RegioTrends Emmendingen

Schlosserlebnistag 2016

Fast ist man versucht zu sagen: „Das war Spitze!“, denn unter dem Motto „Schlossspitzen“ zeigten am 19. Juni beim Schlosserlebnistag Baden-Württemberg staatliche, private und kommunale Schlösser, Burgen und Gärten des Landes wie kreativ und vielfältig sie ihr Publikum unterhalten können. Alljährlich initiiert der Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ am dritten Juni-Sonntag diesen Tag, und mit jedem Jahr stößt er insbesondere bei Familien mit Kindern, aber auch bei den Medien auf größerere Resonanz. Fast 100 Zeitungsberichte widmeten sich 2016 den Veranstaltungen, auch das Finanzministerium fand lobende Worte: Die Tatsache, dass der Schlosserlebnistag zum sechsten Mal stattfinde, zeige, „wie sehr sich dieser Tag zu einer guten Tradition entwickelt hat. Ich freue mich, dass diese schöne Idee am 19. Juni in vielen historischen Monumenten in allen Regionen des Landes aufgegriffen wird“, so Ministerin Edith Sitzmann. Im Folgenden eine kleine Auswahl an Pressereaktionen.

Finanzministerium: Pressemeldung Schlosserlebnistag

Burg Hohenzollern

Donzdorf

Heidenheim

Kraichtal

Schloss Neuenbürg

 

BadMergentheim_fn-tz_2016-05-28             BadMergentheim_fn-tz_2016-06-08         BadMergentheim_fn-tz_2016-06-17

 

BadMergentheim_kur-zeitung_2016_juni          Oberschwaben_Mitteilungsblatt Kißlegg                Oberschwaben_Schwäbische Zeitung 16062016

 

 

Oberschwaben_Schwäbische Zeitung Sigmaringen 13062016                Oberschwaben_Schwäbische Zeitung Sigmaringen

Unter den Fittichen der SBGBW: herrschaftliche Gärten

Mehr als 25.000 Besucher locken die dreitägigen Fürstlichen Gartentage auf Schloss Langenburg jährlich an, und die Landesgartenschau Öhringen verspricht ein voller Erfolg zu werden. Das sind nur zwei Beispiele, die beweisen, dass Gärten in Hohenlohe ein Traumziel sind und gut daran tun, das auch deutlich zu machen. Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg initiierte deshalb das Gartennetzwerk Hohenlohe, das im Moment juristisch noch zum Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ gehört. Am 9. Mai 2016 wurde das Netzwerk auf der Landesgartenschau Öhringen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Gleichzeitig konnten bei diesem Termin auch die beiden neu erschienenen Reiseführer „Traumgärten im Südwesten. Gartenreisen in Baden-Württemberg und am Bodensee“ sowie „Traumgärten am Oberrhein. Gartenreisen durch den Schwarzwald, das Elsass und Nordbaden“ präsentiert werden. In diesen beiden handlichen Reiseführern aus dem T. Götz Verlag wird die herrschaftliche Gartenwelt Baden-Württembergs und des angrenzenden Elsass auf ebenso reizvolle wie informative Weise dem Publikum näher gebracht.

Eine weitere Pressekonferenz zu den beiden Reiseführern wird es am 26. Juni, 11 Uhr, im Alten Rathaus Freiburg geben.

Einladung Pressetermin Landesgartenschau Öhringen

Henry Doll: Blühhendes Hohenlohe besser vermarkten (Heilbronner Stimme)

Hans Georg Frank: Gartenreisende sollen in den Südwesten kommen (Südwest-Presse)

Das Gartennetzwerk Hohenlohe stellt sich auf der Landesgartenschau vor (Beschaffungsdienst GaLaBau – Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau)

 

Deutschlands erste barrierefreie Burg

Im vergangenen Jahr widmete sich der Verein auf seiner Jahrestagung dem Thema des barrierefreien Zugangs zu Burgen, Schlössern und Klöstern. Dabei setzte er sich zum Ziel, in dem seit Juni 2015 bestehenden Landesbehindertenbeirat Baden-Württemberg mitzuwirken und schnell Strategien zu entwickeln, um den Spagat zwischen Denkmalschutz und Barrierefreiheit zu bewältigen. Menschen mit Handicap – und darunter sind nicht nur Mobilitätsprobleme, sondern etwa auch Gehör- und Seheinschränkungen zu verstehen – sollen unbedingt die Möglichkeit erhalten, Schlösser, Burgen und Klöster zu besichtigen, und frühzeitig in die Planungen einbezogen werden.

Eine bayerische Burg hat es nun vorgemacht: Burg Falkenberg im oberpfälzischen Landkreis Tirschenreuth befindet sich seit 2009 in kommunalem Besitz. Nach einer mehrjährigen Sanierungszeit wurde sie vor Kurzem wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und zwar der gesamten Öffentlichkeit, denn die auf einem hohen Granitfelsen thronende Burg aus der Stauferzeit, heute Tagungshaus und Museum, erhielt einen Aufzug und wurde insgesamt barrierefrei gemacht.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Burg und in einer Meldung des Bayerischen Rundfunks

Schlösser sind für alle da

Pressemeldung

Der Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg e.V.“ wächst und verändert sich.
Am 11. und 12. November 2015 tagte der Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ auf Schloss Kapfenburg. Sowohl zur Mitgliederversammlung als auch zur Jahrestagung reisten Gäste aus ganz Baden-Württemberg an, um sich auszutauschen. In Zukunft wird im Vorstand das Taubertal stark vertreten sein.
Wenn die Mitglieder des Vereins „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg e.V.“ mitten im Spätherbst ihre eigenen Gemäuer verlassen, um sich zu Mitgliederversammlung und Jahrestagung zu treffen, haben sie es nicht schwer, ein reizvolles Ziel zu finden, können sie doch unter fast 90 vom Verein vertretenen Besuchermonumenten wählen. In diesem Jahr war die Entscheidung für Schloss Kapfenburg gefallen, und so reisten am 11. und 12. November nicht wenige Schlossverwalter und Burgenbesitzer zum Teil quer durchs Land, um sich hoch über Lauchheim in der ehemaligen Deutschordensfeste zu treffen.

Schlösser-Verein im Aufwind
Wie erfolgreich der Verein agiert, konnte bei der Mitgliederversammlung der ehrenamtlich tätige Vorsitzende Michael Hörrmann, der hauptamtlich die Staatlichen Schlösser und Gärten leitet, eindrucksvoll demonstrieren. Im engen Schulterschluss mit den Staatlichen Schlössern und Gärten bündelt der Verein die in Kommunal- oder Stiftungseigentum befindlichen Besuchermonumente und schmiedet Allianzen bis in die Bundespolitik hinein, vor allem aber mit den regionalen und lokalen Touristikern. Wie schon in den Jahren zuvor konnten auch 2015 neue Mitglieder gewonnen werden, darunter die Hofkammer des Hauses Württemberg mit dem Ludwigsburger Schloss Monrepos und die Freiburger Touristik mit reizvollen Besuchermonumenten wie dem Historischen Kaufhaus und Schloss Bürgeln. Mehrere Publikationen, darunter der Reiseführer „Residenzschlösser in Baden-Württemberg“, eine Kooperation mit der Landesgartenschau 2016 in Öhringen und vor allem der Schlosserlebnistag, der im kommenden Jahr unter dem Motto „Schlossspitzen“ stehen wird, sind Erfolge, auf die der engagierte Verein bei seiner Sitzung mit Stolz blickte.
Wechsel im Vorstand
Bei den Neuwahlen zum Vorstand wurden Michael Hörrmann und Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg, Chef auf Schloss Langenburg, wiedergewählt, ebenso die Beisitzer Dr. Robert Determann (Ettlingen), Anja Hoppe (Burg Hohenzollern) und Wolfgang Schröck-Schmidt (Schwetzingen). Als Kassenprüfer wurden Jacqueline Maltzahn-Redling (Schloss Neuenburg) und Michael Nomidis-Walter (Burg Katzenstein) bestätigt.
Bei aller Kontinuität waren im Vorstand aber auch Neuerungen zu verzeichnen. Wolfgang Heinecker (Heidenheim) und Ulrich Krüger (Ludwigsburg) streben im Ruhestand einen etwas ruhigeren Alltag an und gaben ihre Ämter ab. Die Vereinsmitglieder wählten stattdessen Dr. Matthias Wagner (Kloster Bronnbach) zum Kassenwart und Goswin von Mallinckrodt (Burg Gamburg) zum Schriftführer. Mit ihnen hat nicht nur der Verein zwei engagierte neue Vorstandsmitglieder, sondern die Touristik im Taubertal eine starke Stimme erhalten.
Der neue Vorstand wird in seiner zweijährigen Amtsperiode nicht wenig zu tun haben, denn in dem noch so jungen Verein stehen nach wie vor alle Zeichen auf weiteres Wachstum und kreative Umsetzung zahlreicher Ideen.
Schloss für ALLE
Bei der am nächsten Tag durchgeführten Jahrestagung wurde die Frage erörtert, ob Schlösser und Burgen für behinderte Menschen barrierefrei zugänglich gemacht werden können oder ob dem der Denkmalschutz entgegensteht. Da es nicht zuletzt durch die demographische Entwicklung immer mehr Menschen mit Handicap gibt und auch diese Ausflüge zu den begehrten Zielen Baden-Württembergs machen möchten, packte der Verein damit ein ausgesprochen aktuelles Thema an.
Das Resultat der Tagung fasste Michael Hörrmann zusammen: „Der Verein „Schlösser Burgen Gärten“ habe es sich um Ziel gesetzt, in dem seit Juni 2015 bestehenden Landesbehindertenbeirat mitzuwirken und schnell Strategien zu entwickeln, um den Spagat zwischen Denkmalschutz und Barrierefreiheit zu bewältigen. Menschen mit Handicap – und darunter seien nicht nur Mobilitätsprobleme, sondern etwa auch Gehör- und Seheinschränkungen zu verstehen – müssten unbedingt die Möglichkeit erhalten, Schlösser, Burgen und Klöster zu besichtigen und frühzeitig in die Planungen einbezogen werden.
Am Ende verließen die Teilnehmer Schloss Kapfenburg in dem Wissen, dass es auch in Zukunft noch viel für den Verein und seine Mitglieder zu tun gibt, alle zusammen aber auf einem sehr guten Weg sind, um die privaten und staatlichen Besuchermonumente ins richtige touristische Licht zu setzen.

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Barrierefreiheit und Denkmalschutz im Zielkonflikt?

Am 12. November 2015 findet auf Schloss Kapfenburg die Jahrestagung des Vereins statt. Dieses Mal widmet sie sich der Frage, wie man behinderten und älteren Menschen mit Handicap den barrierefreien Zugang in den alten Burg- und Schlossgemäuern ermöglichen kann, auch wenn deren bauliche Gegebenheiten einen solchen Zugang nicht einfach machen.

Den Flyer mit Informationen und Anmeldeformular finden Sie hier: Flyer Kapfenburg

Schlosskultur trifft auf Bierkultur

Der „Verein Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ tagte in Bad Schussenried

Am 3. November 2015 lud der Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ zu seiner diesjährigen Regionalkonferenz Bodensee/Oberschwaben nach Kloster Schussenried ein. Im Mittelpunkt standen das Thema „Wein, Bier und Kultur“ und die Überlegung, wie der zweite gemeinsame Gastgebertag der Schlösser, Burgen, Klöster und Gärten am Bodensee und in Oberschwaben aussehen könnte.
Bier wurde gerne in Klöstern gebraut, getrunken wurde es auch in Burgen und Schlössern. Heute sind es die Besucher eben dieser Monumente, die nach der Besichtigung gerne einkehren, ein kühles Bier aus der Region oder auch einen guten Wein trinken oder bei einer Verkostung den Geheimnissen der Brautradition und des Weinkellers nachspüren. Was liegt also näher, als alle Beteiligten zusammenzubringen, die Kompetenzen der Betreiber historischer Besuchermonumente und der rund um das Bier und den Wein Tätigen zu bündeln, gemeinsame Angebote zu entwickeln und sie miteinander zu vermarkten?
In anderen Urlaubsgebieten Baden-Württembergs startete bereits erfolgreich eine Zusammenarbeit der für Besucher offenen Schlösser, Burgen, Klöster und Gärten mit dem von der Tourismusmarketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) entwickelten Programm „Wein, Bier und Kultur“. Bei der am 3. November abgehaltenen Konferenz wurde dieses Projekt auch in der Region Bodensee/Oberschwaben vorgestellt. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden des einladenden Schlösser-Vereins, Michael Hörrmann, und einer allgemeinen Vorstellungsrunde aller Teilnehmer, berichtete der Vereinsvorsitzende von den beachtlichen Aktivitäten des erst 2011 gegründeten Vereins, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, private und staatliche Besuchermonumente des Landes gemeinsam zu vermarkten.
Eleonora Steenken, die bei der TMBW als Themenmanagerin Genuss & Kultur tätig ist, erläuterte in ihrem Impulsreferat die „touristischen Chancen von Wein, Bier & Kultur“. Dabei rückte sie die Rolle von Schlössern, Burgen und Klöstern in den Mittelpunkt. Dass es sich bei Kooperationen zwischen diesen Besucherattraktionen und den Produzenten und Vermarktern von Bier und Wein im wahrsten Sinn des Wortes um fruchtbare Partnerschaften handeln kann, wurde aus ihren Darlegungen und auch der anschließenden Diskussion mit den Teilnehmern schnell deutlich.
Im zweiten Teil der Veranstaltung stand der Gastgebertag, zu dem im April 2016 auf Schloss Meersburg eingeladen werden soll, auf dem Programm. Eine erste solche Veranstaltung fand im März 2015 im Anschluss an die Prospektbörse in Ochsenhausen statt und war derart erfolgreich, dass statt der erwarteten 20 Teilnehmer mehr als 70 Gäste der Einladung zu Kaffee und Kuchen gefolgt waren. Nun soll in Meersburg an diesen Erfolg angeknüpft werden, und der Verein ist zuversichtlich, damit weiterhin auf großes Interesse zu stoßen.
Zum Abschluss der Tagung berichtete Daniela Leipelt von der Oberschwaben Tourismus GmbH über „50 Jahre Barockstraße“, auch das ein Erfolgsmodell, das dem Besucher Schlösser und Klöster in ihrer ganzen Vielfalt und Attraktivität erschließt. Hier wurde einmal mehr deutlich, dass diese Monumente zu den besonderen Anziehungspunkten des Landes gehören und es sinnvoll ist, das vorhandene Potenzial durch Veranstaltungen wie die Regionalkonferenz des Vereins „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ noch stärker zu entwickeln.