Beiträge

Familie von Mallinckrodt als „Tourismushelden 2026“ auf der CMT ausgezeichnet

Am 21. Januar 2026 war die Gamburg ob der Tauber wieder wie jedes Jahr auf der CMT in Stuttgart, der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, präsent. Ein eng getakteter Tag für Familie von Mallinckrodt als Bewohner, Eigentümer und Vermarkter von
Burg und Burgpark Gamburg.

Als Mitglied des Beirats „Schlösser und Gärten“ des „Tourismus Marketings Baden-Württemberg“ (TMBW) nahm Goswin von Mallinckrodt zunächst an der dortigen Sitzung teil. Mittags fand sich am TMBW-Stand mit Herrn von Mallinckrodt aus Gamburg, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart (Vizepräsident des Landtags Baden-Württemberg) aus Bad Mergentheim und Patricia Alberth (Geschäftsführerin der „Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ und Vorsitzende der „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“), ebenfalls aus Bad Mergentheim, tourismus-politische Kompetenz aus dem Taubertal zusammen. Danach ging es zum Arbeitstreffen der „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ (SBG BW), dem größten Landesverband für historische Monumente in öffentlicher und privater Hand, dem der Baron als langjähriges Vorstandsmitglied beiwohnte.
Zu guter Letzt wurde Familie von Mallinckrodt vom Staatssekretär des baden-württembergischen Tourismusministeriums, Dr. Patrick Rapp, auf der Bühne des Atriums der CMT als „Tourismushelden Baden-Württemberg“ in der Kategorie „Freizeit- und Reisebranche / Destinationen“ ausgezeichnet. Ein weiterer Preisträger aus Tauberfranken war Kurt Lindner als Gästeführer des Klosters Bronnbach. Die „Tourismushelden“ werden jährlich vom „Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus“, von der „TMBW“, von den baden-Württembergischen „IHK“s und von der „Messe Stuttgart“ als Veranstalterin der CMT ausgesucht und würdig geehrt. Die Familie von Mallinckrodt setzt sich seit Jahrzehnten
für die Erforschung, Restaurierung und kulturtouristische Vermarktung der Gamburg ein, die damit heute mit ihren einzigartigen Barbarossa-Fresken im romanischen Rittersaal, ihrem außergewöhnlichen barocken Burgpark und ihrem vielseitigen Programm als Kulturerbe
europäischen Ranges gelten darf.

Die Vorsitzende des Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg e.V. Patricia Alberth gratulierte Goswin von Mallinckrodt, selbst langjähriges SBG-Vorstandsmitglied, herzlich zu dieser besonderen Anerkennung.

Das Gartennetzwerk Hohenlohe blüht auf

Das Gartnnetzwerk Hohenlohe, zu dem auch mehrere Mitglieder des Vereins gehören, trat anlässlich der Fürstlichen Gartentage auf Schloss Langenburg zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der anschließenden Pressemeldung.

PM Gartennetzwerk Hohenlohe

Mitglieder in Magazinen beleuchtet

Sowohl im „Regio-Magazin“ als auch in „Schönes Schwaben“ fanden im vergangenen und im laufenden Jahr nicht nur Berichte über den Schlosserlebnistag, sondern auch über verschiedene Vereinsmitglieder Platz.

  • Blühendes Mittelalter. Die Gamburg im Taubertal ist ein echtes Juwel. In: Schönes Schwaben (Juni 2016); PDF zur Gamburg und zum Schlosserlebnistag 2016.
  • Wo Herzen erkalten und die Phantasie blüht. Schloss Neuenbürg im nördlichen Schwarzwald. In: REGIO Magazin (November 2015).
  • Vorsicht zerbrechlich – das Porzellanschlosss Favorite in Rastatt. In REGIO Magazin (März 2016).

Fachtagung „Gastronomie und Besuchermonumente“

Burg Gamburg – Brauchen Gastronomen Schlösser, brauchen Schlösser Gastronomen? Diese Frage umreißt extrem verknappt das Thema, dem sich am 21. April 2015 auf Burg Gamburg die Fachtagung „Gastronomie und Besuchermonumente – Zwei Partner, die einander brauchen“ widmet. Auf Einladung des Vereins „Schlösser und Gärten Deutschland e. V.“ und in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlösserverwaltungen diskutieren Referenten aus Deutschland und Polen über die Bedingungen und Chancen für erfolgreiche gastronomische Angebote in kulturtouristisch genutzten Schlössern, Burgen und Klöstern.

Kaffee und Kuchen im Park, ein rustikales Mittagessen im Burghof, ein festliches Abendessen im Schlossrestaurant, wer wünscht sich das nicht, wenn er sich mit Familie, Freunden oder auch allein auf den Weg macht, um erholsame und interessante Stunden auf alten Adelssitzen oder in ehemaligen Klostergängen zu verbringen? Der Gastronom, der in einem Besuchermonument oder in dessen unmittelbarer Nähe seine Tische aufgeschlagen hat, kann auf Touristen zählen; einem Schlossherrn, der auf kein reizvolles Café oder Restaurant in seiner Umgebung verweisen kann, drohen Einbußen. „Ein gutes, passendes gastronomisches Angebot bewerten die meisten Gäste als wichtiges Element eines erfüllten Ferientags“, bekräftigt Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, der erste Vorsitzende des einladenden Vereins „Schlösser und Gärten in Deutschland e. V.“.

Doch wie sieht die ideale Verbindung zwischen Gastronomie und Besuchermonument aus? Da sind rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten, wie Petra Thollembeek, die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Dehoga Baden-Württemberg, zeigen wird, da stellt sich die Frage nach öffentlich-rechtlicher Genehmigungsfähigkeit, wie Matthias Büge, Referatsleiter der Liegenschaften Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, darlegen wird. Soll ein Bratwurststand oder ein Sternelokal oder gar beides einrichtet werden? Andreas Falz, einer der beiden Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, beleuchtet dies am Beispiel Heidelberg. Verpachtet man die Gastronomie oder wagt man das Abenteuer Eigenbetrieb? Dr. Anja Hoppe, Verwalterin der baden-württembergischen Burg Hohenzollern, und Ines Eschler, Leiterin vom sächsischen Schloss Rammenau, berichten dazu aus ihren Erfahrungen, und Elisabeth von Küster referiert über die Entwicklung des niederschlesischen Schlosses Lomnitz, das durch Gastronomie und Hotelbetrieb von einer Ruine zum funktionierenden Schlossensemble verwandelt werden konnte.

In den insgesamt 13 Kurzreferaten soll deutlich werden, dass Gastronomen und Schlossbesitzer einander brauchen, weil zum einen eine Region mit einem ausgedünnten gastronomischen Angebot und in der Folge nur durchschnittlich attraktiven Besuchermonumenten sich als touristisches Ziel deutlich langsamer und schwieriger entwickeln würde, zum anderen weil Gastronomen leichter überleben, wenn sie eine solche Chance für ein „zweites Standbein“ erhalten. Zum Essen und informellen Erfahrungsaustausch geht es bei der Tagung übrigens von der schönen Burg Gamburg mit ihren uralten Wandmalereien in den nahegelegenen Gasthof „Grüner Baum“.

Einladung zur Tagung am 21.04.2015 Burg Gamburg SGDeV

Bericht Südwestpresse, 22. April 2015