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Kulinarischer Reiseführer

In Zusammenarbeit mit den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg und Slow Food Deutschland e.V. entstand ein wunderbarer Reiseführer, der jetzt, Anfang April 2018, erschienen ist: „Schlösser, Klöster, Gaumenfreuden. Kultur und Genuss in Baden-Württemberg“. Mehr dazu finden Sie in unserer hier eingestellten Pressemeldung.

PM_Kulinarischer Reiseführer

Schlosserlebnistag 2015

„Ganz in Weiß“ hieß es beim diesjährigen Schlosserlebnistag, und die Besucher ließen sich das vielfältige Programm, das sich die Veranstalter landauf, landab hatten einfallen lassen, nicht entgehen. Allein die staatlichen Schlösser Baden-Württemberg zählten über 53.000 Gäste und mehr als 125 Presseartikel. Auch die privaten Betreiber von Besuchermonumenten zeigten sich höchst zufrieden mit dem Tag, den sie ganz in Weiß begangen hatten. Hier eine kleine Auswahl von Pressereaktionen:

Regio Magazin, Juni 2015 – Weiße Flecken auf der Landkarte

Schönes Schwaben, Juni 2015 – Ganz in Weiß

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Heidenheim_Schlosserlebnistag

Mergentheim_Schlosserlebnistag

Schlosserlebnistag Langenburg

Aulendorf Schlosserlebnistag

Meersburg SchlosserlebnistagSchwäbische Zeitung Schlosserlebnistag

Schloss Glatt 1

Schloss Glatt 2

 

Fachtagung „Gastronomie und Besuchermonumente“

Burg Gamburg – Brauchen Gastronomen Schlösser, brauchen Schlösser Gastronomen? Diese Frage umreißt extrem verknappt das Thema, dem sich am 21. April 2015 auf Burg Gamburg die Fachtagung „Gastronomie und Besuchermonumente – Zwei Partner, die einander brauchen“ widmet. Auf Einladung des Vereins „Schlösser und Gärten Deutschland e. V.“ und in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlösserverwaltungen diskutieren Referenten aus Deutschland und Polen über die Bedingungen und Chancen für erfolgreiche gastronomische Angebote in kulturtouristisch genutzten Schlössern, Burgen und Klöstern.

Kaffee und Kuchen im Park, ein rustikales Mittagessen im Burghof, ein festliches Abendessen im Schlossrestaurant, wer wünscht sich das nicht, wenn er sich mit Familie, Freunden oder auch allein auf den Weg macht, um erholsame und interessante Stunden auf alten Adelssitzen oder in ehemaligen Klostergängen zu verbringen? Der Gastronom, der in einem Besuchermonument oder in dessen unmittelbarer Nähe seine Tische aufgeschlagen hat, kann auf Touristen zählen; einem Schlossherrn, der auf kein reizvolles Café oder Restaurant in seiner Umgebung verweisen kann, drohen Einbußen. „Ein gutes, passendes gastronomisches Angebot bewerten die meisten Gäste als wichtiges Element eines erfüllten Ferientags“, bekräftigt Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, der erste Vorsitzende des einladenden Vereins „Schlösser und Gärten in Deutschland e. V.“.

Doch wie sieht die ideale Verbindung zwischen Gastronomie und Besuchermonument aus? Da sind rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten, wie Petra Thollembeek, die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Dehoga Baden-Württemberg, zeigen wird, da stellt sich die Frage nach öffentlich-rechtlicher Genehmigungsfähigkeit, wie Matthias Büge, Referatsleiter der Liegenschaften Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, darlegen wird. Soll ein Bratwurststand oder ein Sternelokal oder gar beides einrichtet werden? Andreas Falz, einer der beiden Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, beleuchtet dies am Beispiel Heidelberg. Verpachtet man die Gastronomie oder wagt man das Abenteuer Eigenbetrieb? Dr. Anja Hoppe, Verwalterin der baden-württembergischen Burg Hohenzollern, und Ines Eschler, Leiterin vom sächsischen Schloss Rammenau, berichten dazu aus ihren Erfahrungen, und Elisabeth von Küster referiert über die Entwicklung des niederschlesischen Schlosses Lomnitz, das durch Gastronomie und Hotelbetrieb von einer Ruine zum funktionierenden Schlossensemble verwandelt werden konnte.

In den insgesamt 13 Kurzreferaten soll deutlich werden, dass Gastronomen und Schlossbesitzer einander brauchen, weil zum einen eine Region mit einem ausgedünnten gastronomischen Angebot und in der Folge nur durchschnittlich attraktiven Besuchermonumenten sich als touristisches Ziel deutlich langsamer und schwieriger entwickeln würde, zum anderen weil Gastronomen leichter überleben, wenn sie eine solche Chance für ein „zweites Standbein“ erhalten. Zum Essen und informellen Erfahrungsaustausch geht es bei der Tagung übrigens von der schönen Burg Gamburg mit ihren uralten Wandmalereien in den nahegelegenen Gasthof „Grüner Baum“.

Einladung zur Tagung am 21.04.2015 Burg Gamburg SGDeV

Bericht Südwestpresse, 22. April 2015

Neue Besucherinformation zur Schlösser- und Burgenwelt im Upper Rhine Valley

Ab heute lädt eine eigene Broschüre die nationalen und internationalen Touristen ein, die Schlösser und Burgen am trinationalen Oberrhein zu besuchen.

Fünf Partner fanden sich unter der Führung der Tourismusinitiative Upper Rhine Valley zusammen, um in einer reich bebilderten Broschüre die 40 schönsten Schlösser und Burgen der dichten historischen Landschaft des Oberrheins dem heimischen und internationalen Publikum vorzustellen.

Die neue Broschüre schließt eine in doppelter Hinsicht nachteilige Angebotslücke. Zum einen zeichnet die Oberrheinregion ein selten attraktiver Bestand an Besucherdenkmälern aus, die durch vielfältige historische und dynastische Bezüge miteinander verbunden sind. Zusammen besitzen die oberrheinischen Schlösser und Burgen das Potential augenfällig und besuchsattraktiv die gemeinsame Vergangenheit mit ihrer dichten gegenseitigen herrschaftlichen und kulturellen Beeinflussung in spannenden touristischen Besuchserlebnissen nachhaltig zu vermitteln.

Zum anderen ermöglicht die in drei Sprachen publizierte Broschüre dem Upper Rhine Valley noch zielgerichteter am stark wachsenden Segment des Kulturtourismus teilzuhaben. Nach Einschätzung der nationalen Tourismusorganisationen ist Kultur neben Gesundheit der touristische Megatrend in Mitteleuropa. Schlösser und Burgen stellen in diesem Angebotssegment, das zudem von einer überdurchschnittlich ausgabefreudigen touristischen Zielgruppe nachgefragt wird, die beliebtesten Besuchsziele dar. Bereits heute werden Deutschland und Frankreich von den internationalen Gästen als die beliebtesten kulturtouristischen Ziele in Europa bewertet. Unter den zehn liebsten Urlaubsbeschäftigungen der internationalen Gäste liegen Sehenswürdigkeiten zu besuchen auf Platz zwei, nach Restaurant oder Cafébesuchen. Für Schweizer und Deutsche ist der Besuch historischer Denkmale die drittliebste kulturelle Betätigung, in Frankreich kommt er auf Platz vier.

„Es ist wichtig, dass durch die engagierte inhaltliche und finanzielle Zusammenarbeit der fünf Partner diese spürbare Themenlücke in unserer touristischen Bewerbung endlich geschlossen werden konnte“, stellt Irene Ulrich, Projektleiterin Upper Rhine Valley fest. „Noch wichtiger aber ist, dass sich durch die gemeinsame Arbeit ein Netzwerk bildete, das uns künftig eine spürbare Unterstützung bringen wird, bei unserem Bemühen kulturtouristisch interessierte Zielgruppen für das Upper Rhine Valley zu interessieren“.

Pressereaktionen:

2015-04-06_20 minutes_Schlösser und Burgen

2015-04-17_L’Est Agricole et Viticole_Schlösser und Burgen

2015-04-12_Der Sonntag_Schlösser

2015-03-26_Baden-Tourismus Region Baden_Schlösser und Burgen

2015-03-25_Neue Besucherinformation zur Schlösser und Burgen RegioTrends

 

 

Straße der Residenzen Baden-Württemberg

Neu erschienener Reiseführer weist den Weg zu den schönsten baden-württembergischen Besuchermonumenten

Mit der ersten Frühlingssonne rüsten sich Tagestouristen und Urlauber für neue Unternehmungen. Zu den beliebtesten Zielen gehören dabei altehrwürdige Burg- und Klostermauern, prunkvolle Schlossgemächer und herrschaftliche Gartenanlagen im deutschen Südwesten. Ein eben im Berliner Grebennikov Verlag erschienener Reiseführer weist ihnen den Weg zu den weltbekannten Residenzen und versteckten Kleinoden des Landes Baden-Württemberg.

Ein Eisberg an Schlössern, Burgen und Gärten
Wer kennt sie nicht zumindest von stimmungsvollen Bildern her? Die barocken Residenzschlösser von Mannheim, Karlsruhe, Rastatt oder Ludwigsburg, die Blumenpracht der Insel Mainau und die Boskette des Schwetzinger Schlossgartens, die Ruine von Schloss Heidelberg und die Türme der Burg Hohenzollern. Dabei kann sich Baden-Württemberg rühmen, dass es sich bei diesen weltbekannten Sehenswürdigkeiten nur um die Spitze des Eisbergs handelt. Die Wittelsbacher, Württemberger und Hohenzollern, die Badener, Hohenlohe, Gemmingen, Berlichingen und Oettingen, der Deutsche Orden und diverse Chorherren, um nur einige zu nennen, dokumentierten ihre Machtfülle in eindrucksvollen Residenzen, schützten ihr Herrschaftsgebiet mit trutzigen Burgen, förderten die Kultivierung des Landes mit der Stiftung von Klöstern und gaben sich in Lustschlössern und Parks dem Genuss der angenehmen Seiten des Lebens hin. Heute gehört dieses kulturelle Erbe zu den besonderen Schätzen des Landes und zu den beliebtesten touristischen Attraktionen für Jung und Alt.

1500 Kilometer Perlenschnüre in Buchformat
Der Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg e.V.“ hat es sich zum Ziel gesetzt, diese staatlichen, kommunalen und privaten Besuchermonumente mit einer Stimme zu präsentieren und den Interessierten ins Bewusstsein zu bringen. In Zusammenarbeit zwischen dem Verein und dem Grebennikov Verlag erschien deshalb nun der 236 Seiten starke Reiseführer „Straße der Residenzschlösser Baden-Württemberg“, in dem 80 Schlösser, Burgen, Gärten und Klöster auf drei Etappen und einer Strecke von 1500 Kilometern beschrieben werden. Die Autoren Ralf Johnen, Susanne Kilimann und Rasso Knoller bereisten Rhein, Neckar und Donau, stöberten im Schwarzwald und in Hohenlohe, am Bodensee und auf der Schwäbischen Alb, besuchten Mannheim, Karlsruhe und Stuttgart. Resultat ihrer Recherchen ist ein Reiseführer, in dem sich Sehenswürdigkeiten von Weltrang und versteckte Kleinode wie Perlen auf der Schnur aneinanderreihen, wobei dafür nicht unbedingt die schnellsten und gängigsten Routen zwischen Ausgangspunkt und Ziel gewählt wurden, sondern Wege durch landschaftlich reizvolle Gegenden und Abstecher in scheinbar abgelegene Gefilde.

Der Reiseführer ist unter anderem im stationären Buchhandel und Versandhandel, in Tourist-Informationen sowie bei allen beteiligten Besuchermonumenten erhältlich und kostet in Deutschland 14,90 Euro. Wer erst einmal darin blättern möchte, kann dies unter diesem Link tun.

Metropolnews_Residenzschlösser_03.03.15

Schwäbische Zeitung_Residenzenführer_02.04.15

Besuch in der Eremitage Waghäusel

Erst feierten die Speyerer Fürstbischöfe mit ihren Gästen hier, dann hielt eine Zuckerfabrik in der Eremitage Waghäusel Einzug. Seit 1997 befindet sich das ehemalige Lustschloss im Besitz der Gemeinde Waghäusel, und die ließ das Kleinod mit Hilfe des Landes nach und nach sanieren. Nun, kurz vor dem Abschluss der Arbeiten, lud Tobias Mahl vom Sachgebiet Mensch und Gesellschaft der Stadtverwaltung Waghäusel die Mitglieder des Vereins „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg e.V.“ ein, das Denkmal bei einer Führung kennenzulernen. Viele Vereinsmitglieder und Interessierte aus ganz Baden-Württemberg folgten der Einladung, trugen mit ihrem Wissen zu der spannenden Führung bei und diskutierten engagiert mit, als die Pläne zur zukünftigen Nutzung – unter anderem Ausstellungen, Theateraufführungen, Konzerte und Tagungen – vorgestellt wurden.

Baden-Württemberg verzaubert

Rechtzeitig vor der CMT erschien das hochwertige Touristikmagazin „Baden Württemberg verzaubert“, in dem der Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg e.V.“ (SBG BW) zusammen mit der Tourismusmarketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) auf 70 Seiten seine zahlreichen Besucherattraktionen ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückt.

Wirft man einen Blick auf die Übersichtskarte, in der die in dem frisch erschienenem Magazin vertretenen historischen Besuchermonumente mit Fähnchen gekennzeichnet sind, wird schnell klar: der Südwesten ist ein an Schlössern, Burgen, Klöstern und Gärten reiches Land. „Die beliebtesten Ausflugsziele all der Touristen, die sich weltweit für kulturelle Angebote in der Freizeit interessieren, sind eben solche Monumente. Baden-Württemberg mit seinem dichten kulturellen Erbe verfügt damit über erhebliches touristisches Potential, sowohl für den Städtetourismus wie für den ländlichen Raum.“ Michael Hörrmann, erster Vorsitzender des Vereins und zugleich Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser Baden-Württemberg, hält nichts davon, mit diesem Reichtum hinterm Berg zu halten; gleich ob er staatlicher oder privater Hand anvertraut ist, er soll den Tagesausflüglern und Urlaubern sichtbar gemacht werden. „Trägt doch jeder Gast zum Erhalt der Denkmale bei. Unmittelbar durch die Einnahmen aus dem touristischen Betrieb, die den privaten und öffentlichen Betreibern helfen, die historischen Monumente zu erhalten, mittelbar durch die Begeisterung für Baden- Württemberg und seine Schlösserlandschaft, die die Gäste mit nach Hause nehmen.“

Dufteiben, Fledermäuse und Schlossherren
Schon mit den ersten beiden Magazinen von „Baden-Württemberg verzaubert“ ist es bestens gelungen, die Schlösser, Burgen, Gärten und Klöster des Landes den Lesern und potenziellen Besuchern nahezubringen, und auch das reich bebilderte dritte Magazin bietet wieder reizvolle Themen. Da wird von der seltenen kalifornischen Dufteibe auf der Mainau erzählt und vom Entstehen eines nach Mittelmeer duftenden Parks in Schloss Weikersheim, von den unterschiedlichsten Schätzen in Schlossmuseen und geheimnisvollen oder kuriosen Entdeckungen in Burgen. Ob Hochzeit oder Ausflug mit dem Nachwuchs, hier kann man erfahren, wo man mit der Familie am besten fürstlich feiern oder auf Besichtigungstour gehen kann. Weil Schlösser und Burgen mit vielfältigem Leben gefüllt sind, wird von tierischen Bewohnern wie Adlern, Turmfalken, Karpfen und Ziegen erzählt, aber auch von den Menschen, die dort leben und arbeiten. So berichtet Marianne Hoppe, die Direktorin der Burg Hohenzollern, von ihrem alles andere als alltäglichen Burgalltag, während Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg, Hausherr auf Schloss Langenburg, verrät, warum man in so einem historischen Bau nicht einfach nur wohnen kann. Im zweiten Teil des Magazins werden sechzehn Schlösser, Burgen, Klöster und Städte zwischen Main und Bodensee sowie als Weltkulturerbe der baden-württembergische Limes vorgestellt, wobei neben dem jeweils einführenden Text Highlights, Tipps und Kontaktdaten die Informationen vervollständigen. Zu beziehen ist das Magazin nicht nur auf der CMT, sondern bei allen staatlichen Schlössern in Baden-Württemberg, bei den Vereinsmitgliedern und über den Broschürenservice der TMBW.

Vereint zum Ziel
Der Schlösser-Verein ist nicht der einzige, der sich dieses Reichtums bewusst ist, so ist auch beim dritten „Baden-Württemberg verzaubert“ die Tourismusmarketing GmbH Baden-Württemberg als Kooperationspartner an seiner Seite, wofür Michael Hörrmann und die Vereinsmitglieder sehr dankbar sind. Der Geschäftsführer der TMBW, Andreas Braun, weiß die Kooperation ebenfalls zu schätzen: „Wer durch Baden-Württemberg reist, stößt alle paar Kilometer auf eine Burg oder ein Schloss, einen Garten oder ein Kloster. Sie alle verkörpern den kulturellen Reichtum bei uns im Süden und machen das Land einzigartig. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir mit dem gemeinsamen Magazin bereits zum dritten Mal eine breite Öffentlichkeit für dieses Thema begeistern können.“

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